Was wir machen

Projekteinblicke

verstehen … 

„Unsere amerikanischen Kunden haben uns gelehrt, dass ‚I want to know’ zu kurz greift. Im Englischen findet man hier immer die Formulierung ‚I need to understand’, was uns in unserem marktforscherischen Selbstverständnis in Fleisch und Blut übergegangen ist.“

Etwas wirklich verstehen zu wollen ist das, was die qualitative Marktforschung treibt und unseren Beruf zu etwas Einzigartigem macht. Schließlich ist es der einzige Beruf, bei dem Neugier nicht nur belohnt sondern auch noch bezahlt wird.

Aber mal im Ernst: qualitative Forschung erfordert immer wieder die künstliche Naivität, jedem Forschungsgegenstand mit Offenheit und Unvoreingenommenheit zu begegnen, immer tiefer zu explorieren und zu hinterfragen, denn Sie werden sich nicht mit einseitigen und oberflächlichen Antworten zufrieden geben. Recht haben Sie!

Die Fragestellung
Interventionelle Kardiologen sind ganz besondere Persönlichkeiten. Aber wie kann man sie typologisieren, ohne in Klischees zu verfallen? Wie lässt sich ihr Tun und Handeln wirklich verstehen und für eine individuelle Zielgruppenansprache nutzen?
Verbindlich & Persönlich
Petra Kemmerzell: „Wir haben die eingeladenen interventionellen Kardiologen nach ihrer Rolle in einer Rockband gefragt: sind sie eher der Lead-Gitarrist, Sänger oder bilden sie die Rhythmusgruppe? Welche Instrumente spielen die anderen Teammitglieder? Über diese Projektionsfläche haben wir sehr wertvolle und vor allem ehrliche Persönlichkeitsmerkmale dieser Facharztgruppe erhalten, die wir in einem weiteren Projektionsschritt auch mit deren Vorgesetzten, Kollegen und medizinischem Assistenzpersonal aus dem Herzkatheterlabor validiert haben. So hatten wir quasi auch eine Kontrollgruppe, um keine rein einseitige und möglicherweise sozial erwünschte Selbstbeschreibung von unserer primären Zielgruppe zu erhalten.“
Inspirierend
Ob Rockband oder klassisches Orchester, Maler oder Schauspieler, die darstellenden Künste bilden eine wunderbare Projektionsfläche, auch Berufsgruppen mit hohen ethischen und wissenschaftlichen Ansprüchen an sich selbst zu inspirieren, über ihre Gefühle zu sprechen und Emotionen zu zeigen.